Einmal pro Woche verwandelt sich für die Kinder unserer fünf Globi Kinderkrippen der Wald in ein lebendiges Klassenzimmer – voller Abenteuer, Entdeckungen und Erlebnisse. Ob im krippeneigenen Waldsofa im Gründenmoos oder an einem nahegelegenen Waldplatz: Die Natur wird für die Kinder zum Spielraum, Lernort und Wohlfühlort zugleich.
Die Waldpädagogik basiert auf der Idee, dass Kinder durch unmittelbare Naturerfahrung ganzheitlich lernen. Im Wald sind alle Sinne gefragt: Die Kinder beobachten Tiere und Pflanzen, ertasten Moos und Rinde, lauschen den Geräuschen der Natur und spüren Wind und Wetter auf ihrer Haut. Dabei wird nicht nur das Wissen über die Natur gefördert – auch motorische Fähigkeiten, Kreativität, soziale Kompetenzen und Selbstvertrauen entwickeln sich auf ganz natürliche Weise.
Die Waldpädagogik ist fest in unserem pädagogischen Konzept verankert. Sie ergänzt den Krippenalltag auf wunderbare Weise und ermöglicht es den Kindern, sich als Teil der Natur zu erleben. Für uns ist klar: Der Wald ist nicht nur ein schöner Ausflug – er ist ein wertvoller Bildungsraum.
Ein Tag im Wald – was erleben die Kinder?
Schon der Weg zum Wald wird zum Erlebnis: Wir sammeln Schätze wie Blätter, Steine oder Tannenzapfen, hören Vogelstimmen oder entdecken Spuren im Boden. Am Waldplatz angekommen, bauen die Kinder gemeinsam Hütten, kochen auf dem Feuer, experimentieren mit Naturmaterialien, basteln kleine Kunstwerke, singen Lieder oder lauschen Geschichten.
Im Wald erleben die Kinder Freiheit und Struktur zugleich: Es gibt klare Regeln für Sicherheit und Achtsamkeit, aber viel Raum für freies Spiel und eigene Ideen. Der Tag ist geprägt von einem natürlichen Rhythmus – ohne Hektik, dafür mit vielen kleinen und großen Entdeckungen.
Waldtage hinterlassen Spuren – nicht nur auf den Kleidern, sondern auch in den Köpfen und Herzen der Kinder. Sie stärken das Bewusstsein für die Natur, fördern Respekt vor allen Lebewesen und wecken Freude an Bewegung und Entdeckung.






